Im Rahmen des EU-Projekts sustainability hub fand der zweite Klimagipfel mit dem Schwerpunkt Hamburg statt – aktueller hätte der Zeitpunkt kaum sein können. Der Zukunftsentscheid prägte viele der Diskussionen und auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank brachte ihre Sicht auf eine klimaneutrale Stadt ein.
Wie tiefgreifend die Transformation bereits in zentralen städtischen Unternehmen verankert ist, verdeutlichten die Arbeitsdirektoren Torben Sebold (HHLA) und Karin Pfäffle (Hamburg Energienetze). Beide beschrieben sehr anschaulich, welche anspruchsvollen Veränderungen ihre Betriebe durchlaufen und wie entscheidend die Einbindung der Beschäftigten dabei ist.
Warum Klimaschutz zunehmend politisch instrumentalisiert wird und welche Dynamiken dadurch entstehen, erläuterte Johanna Siebert vom Progressiven Zentrum. Der Meteorologe Alban Burster zeigte zudem auf, dass die Folgen des Klimawandels urban längst angekommen sind und Ballungsräume besonders stark gefordert sind.
Nicht zuletzt machte Ole Borgaard deutlich, wie ver.di als Gewerkschaft auf die verschiedenen Transformationsprozesse blickt und dabei für eine sozial gerechte Ausgestaltung eintritt.
Rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten den Gipfel – ein starkes Signal dafür, wie wichtig die Verbindung von Klimaschutz, gesellschaftlicher Verantwortung und Mitbestimmung ist.
Fotos: 2025, HorstWagner.eu
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