Befreiung, Kriegsende und „Neustart“ – Duderstadt in den Jahren 1945 - 1946
After Work Veranstaltung
| Seminar-Nr. | 87261009 |
|---|---|
| Beginn | 26.11.2026, 19:00 Uhr |
| Dauer | Abendveranstaltung |
| Kosten | kostenlos |
| Kostenhinweis | Diese Veranstaltung ist kostenfrei! |
| Seminarort | Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar. |
| Ihre Ansprechpartner |
Regionalbüro Göttingen Weender Landstr. 6 37073 Göttingen 0551 488 286-90 goettingen@bw-verdi.de |
Programmbeschreibung
Am 09. April 1945 endete die nationalsozialistische Herrschaft in Duderstadt. Was bedeutete das Kriegsende für die Stadt? Die Nationalsozialisten hatten ihre politischen Gegner*innen verfolgt, Gewerkschaften verboten und Juden und Jüdinnen ausgegrenzt, vertrieben und ermordet. Dies geschah im gesamten Reich und auch im ländlichen Duderstadt. Nach Kriegsende waren sowohl Opfer als auch Täter*innen Teil der neuen Stadtgesellschaft.
Hans-Georg Schwedhelm erinnert in seinem Buch an die Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern des NS-Staates, z.B. den KZ-Häftling Karl Rhode aus Fuhrbach, den Seemann Heinrich Ahrens, den Sinti Robert Rosenberg und den Sozialdemokraten Karl Vollmer. Er geht auch auf Täter*innen ein.
Ort: Stadtbibliothek Göttingen, Gotmarstr. 8, Göttingen
In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Göttingen in der Reihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus".
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.