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Ausgeforscht? Zeitgeschichte und juristische Ahnung von NS-Verbrechen
After Work Veranstaltung

Seminar-Nr. 87271001
Beginn 19.01.2027, 19:00 Uhr
Dauer Abendveranstaltung
Kosten kostenlos
Kostenhinweis Diese Veranstaltung ist kostenfrei!
Seminarort
Junges Theater Göttingen
Bürgerstr. 15
37073 Göttingen
Ihre
Ansprechpartner
Regionalbüro Göttingen
Weender Landstr. 6
37073 Göttingen

0551 488 286-90
goettingen@bw-verdi.de

Programmbeschreibung

Die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust wird oft als weitgehend erforscht betrachtet. Die Verfahren zu NS-Verbrechen der letzten Jahre zeigen jedoch diverse blinde Flecken in der Geschichtsschreibung auf, vor allem in Hinblick auf subalterne Täterschaften in Konzentrationslagern.

Der Vortrag beleuchtet die Heterogenität des Lagerpersonals – darunter altgediente SS-Männer, „volksdeutsche SS-Freiwillige“, Wehrmachtsoldaten, „fremdvölkische Hilfswillige“ und Zivilangestellte – und fragt, wie ihre Integration in das SS-System die Gewaltpraxis prägte. Die Prozesse der Spätverfolgung werfen neue Perspektiven auf die NS-Gewaltgeschichte und die Transformation der Lager.


Dr. Stefan Hördler, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen, war mehr als zehn Jahre Gutachter in Verfahren zu NS-Verbrechen.


Wo? Junges Theater, Bürgerstr 15.  Göttingen


Wer? Dr. Stefan Hördler, Universität Göttingen, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte


Wann? Dienstag, 19.01.2027 um 19:00 Uhr


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


In Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Göttingen in der Reihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus".




Termine zum dieser Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
19.01.2027
Uhrzeit:
19:00 - 21:15 Uhr
Wo:
Bürgerstr. 15, Junges Theater Göttingen



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