FB 1: Mitbestimmung Digitalisierung

Orga-Nr.:
339507
Dauer:
2 Tag(e)
Termin:
24.06. - 25.06.2019
Ort:
Springe

Programmbeschreibung:

Die Finanzdienstleister verfolgen zunehmend Digitalisierungsstrategien, die alle Aspekte einer Organisation umfassen - die Struktur des Unternehmens ebenso wie dessen Steuerung (Governance) und einzelne Prozes-se bis hin zur Kultur. Die dadurch auftretenden Veränderungen sind bereits an vielen Arbeitsplätzen spürbar. Diese digitale Transformation hat nicht nur Auswirkungen für die Beschäftigten und sondern auch Folgen für die Mitbestimmung.

Erforderlich ist eine strategische Neuausrichtung der betrieblichen Mitbestimmung: Eine ganzheitliche und nachhaltige Beteiligungspraxis, die die Gestaltung zukünftiger Beschäftigungsverhältnisse fokussiert und die Mitwirkung bei wirtschaftlichen Angelegenheiten, Innovationsvorhaben und Einführung neuer IT-Systeme kon-sequent einbezieht. Für Betriebs- und Personalräte geht es darum, die Gestaltungschancen für Gute Arbeit zu erkennen und für Ansätze humaner Arbeitsverhältnisse zu nutzen.

Es wird praxisnah vermittelt, wie Interessenvertretungen die Aspekte digitaler Transformation durchschauen und über Rahmenabkommen, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen im Interesse der Beschäftigten gestalten können.

THEMENSCHWERPUNKTE

•    Digitaler Wandel in der Finanzwirtschaft: kurzer Überblick über Trends, Risiken und Potenziale
•    Strategische Zielsetzungen und Umsetzung für eine arbeitsorientierte Mitgestaltung bei digitaler Trans-formation
•    Kommunikation und Partizipation – neue Formen der Zusammenarbeit von Belegschaft und Interessen-vertretung
•    Inhaltliche Eckpunkte für betriebliche Rahmen- und Einzelvereinbarungen
•    Maßnahmen zur Anpassung und Einhaltung bestehender Betriebs- und Dienstvereinbarungen

Kosten:
400,00 € Teilnahmegebühr pro Person
230,00 € Verpflegungs-/Unterkunftskosten
Kontakt:

Region Hannover

Goseriede 10

30159 Hannover

Tel: 0511-12400400

Fax: 0511-12400420

hannover(at)bw-verdi.de

Bildungsurlaub anerkannt in:

In anderen Bundesländern beantragen wir für Sie die Anerkennung nach den jeweils geltenden Bildungs-urlaubsgesetzen auf Anfrage.