After-Work-Bildung: Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

Orga-Nr.:
819101
Termin:
18.01.2019
Ort:
Göttingen

Programmbeschreibung:

Die übergroße Mehrheit der Jüdinnen und Juden, die Ende 1941 auf dem Gebiet des Deutschen Reichs lebten, wurde im Laufe des Jahrs 1942 »nach Osten« deportiert und ermordet. Der Distrikt Lublin war eines der Hauptziele der Deportationen. Bis Juni 1942 wurden die Deportierten jedoch nicht sofort getötet, sondern auf sogenannte Transitghettos verteilt. Die Bedingungen dort waren katastrophal. Das größte Transit-ghetto befand sich in Izbica. In den Ort wurden fast 20.000 Jüdinnen und Juden verschleppt. Parallel zu ihrer Ankunft begannen die Verschleppungen in die Mordlager Sobibor und Belzec. Im Herbst 1942, ein halbes Jahr nach den ersten Deportationen in die Transitghettos, waren diese bereits aufgelöst und die Bewohner ermordet.
Steffen Hänschen stellt sein Buch vor. Darin stehen die Deportationen nach Izbica, das Geschehen am Ort sowie die Nachkriegsverfahren gegen deutsche Täter und polnische Kollaborateure im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung findet auch in der Reihe Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt.

Referent*in: Steffen Hänschen, Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V.

Termin: Freitag, 18.01.2019

Zeit: 19.00 - 21.30 Uhr

Ort: Café Kollektiv Kabale, Geismarlandstr. 19, Göttingen

- Teilnahme für alle kostenlos -

 

Diese Veranstaltung ist bereits abgeschlossen!

Kontakt:

Region Göttingen

Rote Str. 19

37073 Göttingen

Tel: 0551-47188

Fax: 0551-48170

goettingen(at)bw-verdi.de

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