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12.11.2019

Mobiles Arbeiten: Freizeit oder ständiges Standby

"Wer sagt, dass Stress für die Beschäftigten entsteht…!?"

Seminar-Nummer: 239707

Kosten

205,00 € Teilnahmegebühr pro Person
45,00 € Tagungspauschale

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Programmbeschreibung

Digitalisierung ist seit Jahren ein bestimmendes Thema in der Arbeitswelt.

Die Zunahme neuer Endgeräte und Apps, vereinfachen die Kommunikation. Homeoffice bietet für viele eine Möglichkeit Familienleben und Arbeitsanforderungen zu verbinden. Für die Betriebs- und Personalräte wird es dabei immer schwieriger, Die Kolleg*innen zu erreichen und die Arbeitsbedingungen mitzugestalten.
Frauen fallen dabei laut einer Studie des WSI aus dem März 2019  wieder stärker in konservative Rollenbilder zurück. Sie arbeiten im Schnitt drei Stunden mehr im Haushalt als Frauen mit festem Arbeitsweg und zusätzlich eine Stunde mehr am Laptop.
"Die Vorstellung, dass man morgens im Büro den Arbeitstag beginnt und mit dem Verlassen der Firma beendet, ist veraltet." Mit dieser Aussage beteiligte sich bereits 2017 der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt in der Welt am Sonntag an der aufkommenden Arbeitszeitdiskussion. Es ging darum, ob der acht Stunden Tag noch zeitgemäß ist.
DGB- Vorsitzender Reiner Hoffmann hielt im gleichen Jahr in der Tageszeitung "die Welt" dagegen, das Arbeitsgesetz und Tarifverträge schon lange eine Fülle an flexiblen Möglichkeiten böten. Die Beschäftigten hätten unter anderem deswegen im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden Überstunden geleistet - "die Hälfte davon unbezahlt."
Doch wie lassen sich Familie und Beruf, neue Arbeitszeitmodelle und bewährte Gesundheitsstandarts vereinen? Was kann überhaupt geregelt werden und wo müssen neue Wege gegangen werden? Wie kann ein Gremium die Kolleginnen und Kollegen weiterhin erreichen und für seine Themen sensibilisieren?
Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns auf der Tagung.

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