Kursangebote / Kursdetails

Interkulturelle Kommunikation & Mediation
Fortbildung für ausgebildete Mediator*innen

Seminar-Nummer 56230102
Beginn 13.09.2023, 09:00 Uhr
Dauer 24 Stunden
Kosten : 384,00 €
Seminarort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.
Ihre
Ansprechpartner
Regionalbüro Osnabrück
Kollegienwall 3-4
49074 Osnabrück

0541 35740-30
osnabrueck@bw-verdi.de
Referent*innen Rahe, Nicole

Programmbeschreibung

Verlängern Sie Ihre Mediator*in Lizenz mit unseren Live-Video-Seminaren. Wir laden Sie ein, bereits Gelerntes wieder aufzufrischen und neue inspirierende Impulse für die eigene Mediationspraxis zu erwerben.

Mediator*innen sollen nach Abschluss ihrer Ausbildung regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, um ihrer gesetzlichen Fortbildungspflicht nachzukommen. Besuchen Sie unsere Fortbildungen, um Fortbildungsstunden für das Führen des Titels „zertifizierte*r Mediator“ nach dem Mediationsgesetz zu sammeln oder um den Anforderungen des Bundesverbands Mediation (BM) für den Erhalt der Lizenz BM® gerecht zu werden.


Interkulturelle Kommunikation & Mediation  

Kompetenzen für interkulturelle Mediation I Kulturelle Identität und Triggerpunkte I Chancen und Grenzen von Mediation in interkulturellen Konflikten

Unsere Gesellschaft wird in vielfacher Weise immer diverser. Entsprechend nehmen die Begegnungen und Kontakte zwischen Menschen mit unterschiedlichen Werten,  Präferenzen und philosophisch-kulturellen Einstellungen zu. Dieser Austausch kann befruchtend und inspirierend sein und gleichzeitig zu Missverständnissen und Konflikten führen.  Auch die Wahrnehmung und der Umgang mit Konflikten kann sich unterscheiden und kulturell geprägt sein. Jede Gesellschaft und jede Kultur hat Erfahrung mit Konflikten, denn eine konfliktfreie Gesellschaft gibt es nicht. Trotzdem werden Konflikte sehr unterschiedlich wahrgenommen und bearbeitet. So können sprachliche Missverständnisse eine Verunsicherung hervorrufen. Aber auch ein unterschiedliches Verständnis von Zeit, Raum oder der Wichtigkeit individuelle Entscheidungen leben zu können, führen im Alltag, im Job oder in der Familie zu Konflikten. Je stärker das Nichtverstehen ist, desto leichter ist der Rückgriff auf Vorurteile. Missverständnisse können Konflikte schnell eskalieren lassen, die anschliessende Klärung braucht dagegen viel länger. Umso wichtiger ist es, dass wir Mediator*innen uns mit einigen grundsätzlichen Fragen auseinandersetzten.  Gibt es überhaupt so etwas wie interkulturelle Mediation? und wenn ja, welche Mediator*innen passen zur interkulturellen Mediation bzw. welche spezifischen Kompetenzen sollten sie haben? Was ist überhaupt Kultur und was meint Diversity? Wo bietet die Mediation Chancen in Konflikten mit kulturübergreifenden Mediant*innen und wo gibt es Grenzen? Das Seminar bietet die Möglichkeit sich intensiv mit diesem sensiblen Feld der interkulturellen Kommunikation und Mediation zu beschäftigen. Neben theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsbeispielen gehört auch ein gewisses Maß an selbstreflektorischen Übungen zu den Inhalten des Seminars. Denn eine reflexive Distanz zur eigenen Kultur und zu den Selbstverständlichkeiten, die sich daraus ergeben, ist eine notwendige Grundvoraussetzung um in interkulturellen Zusammenhängen unterstützend tätig sein zu können.

Die Inhalte im Einzelnen:

  • Kulturbegriff und Diversity
  • Kulturdimensionen
  • Interkulturelle Mediation - eine kritische Einordnung
  • Vorurteile, Feindbilder und Konflikte
  • Haltung und Rolle der Mediator*in
  • kulturelle Identität und Triggerpunkte
  • Chancen und Grenzen von Mediation in interkulturellen Konflikten



 

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