Kursangebote / Kursdetails

Auf die Haltung kommt es an!?
Fortbildung für ausgebildete Mediator*innen

Seminar-Nummer 56230103
Beginn 05.05.2023, 09:00 Uhr
Dauer 16 Stunden
Kosten : 256,00 €
Seminarort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.
Ihre
Ansprechpartner
Regionalbüro Osnabrück
Kollegienwall 3-4
49074 Osnabrück

0541 35740-30
osnabrueck@bw-verdi.de
Referent*innen Rahe, Nicole

Programmbeschreibung

Verlängern Sie Ihre Mediator*in Lizenz mit unseren Live-Video-Seminaren. Wir laden Sie ein, bereits Gelerntes wieder aufzufrischen und neue inspirierende Impulse für die eigene Mediationspraxis zu erwerben.

Mediator*innen sollen nach Abschluss ihrer Ausbildung regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, um ihrer gesetzlichen Fortbildungspflicht nachzukommen. Besuchen Sie unsere Fortbildungen, um Fortbildungsstunden für das Führen des Titels „zertifizierte*r Mediator“ nach dem Mediationsgesetz zu sammeln oder um den Anforderungen des Bundesverbands Mediation (BM) für den Erhalt der Lizenz BM® gerecht zu werden.


Auf die Haltung kommt es an!?  

Blick auf die eigene mediative Haltung I Transformation von Glaubenssätzen I Konflikttypen und ihre Verhaltensmuster I Verständnis für die eigenen Grenzen und Bedürfnisse  

"Auf die Haltung kommt es an!?" Dieser Satz wird oft betont, um daran zu erinnern, dass die Mediation mehr als nur eine reine Methode ist. Eine Grundhaltung erwirbt man sich nicht durch Aneignen von Wissensstoff, sondern durch kontinuierliche Selbstreflexion des eigenen Tuns und Erlebens in professionellen und nicht-professionellen Bezügen. Wer bin ich und was für ein Mediator möchte ich sein. Konstitutiv für eine mediative Haltung ist eine Offenheit der Begegnung gegenüber der Verschiedenheit. Demgegenüber stehen immer wieder die eigenen Muster und Trigger, die sich oft auch ganz unerwartet in einem Mediationsprozess zeigen können. Bestimmte Sätze, Gesten oder Kommunikationsstrukturen der Mediant*innen lösen so ein komisches Gefühl aus und erschweren  es den Kontakt mit dem Gegenüber zu halten. Wer seine eigenen Glaubenssätze und moralischen Urteile gut kennt erhöht damit die Wahrscheinlichkeit in solchen Momenten gelassen zu reagieren und den Prozess weiterhin als allparteiliche, emphatische Mediato*rin begleiten zu können. Gleichzeitig wächst ein Verständnis für die eigenen Grenzen und Bedürfnisse, die sowohl bei der Auftragsklärung, bei der Entscheidung darüber einen Auftrag anzunehmen oder abzulehnen sowie in der Vorbereitung und Gestaltung der Mediation einbezogen werden können. Das Seminar bietet neben theoretischen Inputs die Möglichkeit mithilfe von Übungen aus der systemischen Praxis und der Gewaltfreien Kommunikation einen Blick auf die eigene mediative Haltung zu werfen und  eventuell vorhandene Widerstände und Triggerpunkte zu erkennen und zu bearbeiten.


Die Inhalte im Einzelnen:

  • Konflikttypen und ihre Verhaltensmuster
  • klassische Spiele und Rollen in Mediationsprozessen
  • Was sind eigentlich Trigger? und wie kann ich sie erkennen?
  • Transformation von Glaubenssätzen
  • Wie ich trotzdem bei mir bleiben kann - kleine Hilfen für die Praxis



 

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