22. Antifaschistische Sozialkonferenz

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»Solidarität statt Spaltung«
Der gesellschaftliche Rechtsdruck als praktische Herausforderung

Die gesellschaftspolitische Entwicklung der letzten Jahre ist in besonderem Maße durch Polarisierung gekennzeichnet. Vor allem die Neue Rechte erweist sich derzeit als Profi teurin der vielfachen sozialen, ökonomischen und politischen Krisen. Längst geht es in der politischen Auseinandersetzung nicht mehr darum, den Anfängen zu wehren. In zahlreichen europäischen Ländern und auch weltweit stellt die extreme Rechte bereits die Regierung. Die Folge ist nicht nur dort eine autoritäre Umgestaltung von Staat und Gesellschaft in rasantem Tempo.

Der gemeinsame Wille, dieser Entwicklung nicht ohnmächtig gegenüberzustehen, manifestiert sich in vielfachen solidarischen Bündnissen und Praktiken des Alltags. Setzt die politische Rechte auf Spaltung, so ist Solidarität als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft die Antwort.

Auf der diesjährigen Antifaschistischen Sozialkonferenz möchten wir die autoritäre Umgestaltung von Staat und steigenden Druck auf gesellschaftliche Minderheiten durch die extreme Rechte analysieren. Wir möchten jedoch auch ganz praktische Formen von Solidarität kennenlernen. Dabei wollen wir gemeinsam diskutieren, welche Möglichkeiten des Widerstands sich uns im Alltag bieten. Denn so erschreckend und auch ernüchternd der Siegeszug der politischen Rechten erscheinen mag: Jetzt ist die Zeit, in der wir gefordert sind. Jetzt ist die Zeit für vielfachen entschlossenen Widerstand und ein solidarisches Gegenprojekt.

Termin

9. Februar 2019

10.30 - 16.00 Uhr

Ort

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30167 Hannover

Programm

Die Termine und Orte zu den Veranstaltungen, entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anmeldung

hannover(at)arbeitundleben-nds.de
Tel.: 0511 12105-0
Fax: 0511 12105-30
www.arbeitundleben-nds.de

Bei der Anmeldung bitte die Wahl der Arbeitsgruppe zwecks
Raumaufteilung angeben.